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Erbrütung Schaalseemaräne
Auszug
Pressemitteilung

Auszug
Förderantrag








Wiederansiedlung der Schaalseemaräne

gekürzter Auszug aus dem Förderantrag:
Im Rahmen des Projektes soll unter Einhaltung der guten fachlichen und wissenschaftlichen Praxis ein stabiler, selbst reproduzierender und nachhaltig befischbarer Bestand der Großen Maräne des Schaalsees (Coregonus holstatus) etabliert werden, welcher möglichst weitgehend dem ursprünglichen (autochthonen) Vorkommen dieser Art im Schaalsee entspricht.

Die Schaalseemaräne hat sowohl als traditionelles Objekt der Fischerei wirtschaftliche Relevanz für die ansässigen Fischereibetriebe als auch erhebliche artenschutzfachliche Bedeutung als exklusive ichthyofaunistische Rarität (endemische Art: Vorkommen sind weltweit vermutlich auf den Schaalsee und sekundär den Alt Schweriner See beschränkt). Nicht zuletzt handelt es sich um eine Art des Anhang V der FFH-RL.
In der aktuellen Roten Liste der Süßwasserfische (FREYHOF, 2009) wird die Schaalseemaräne als extrem seltene und stark gefährdete Art bewertet. Die „Schaalseemaräne“ als ursprüngliche (autochthone) Großmaränenart des Schaalsees ist jedoch vermutlich in ihrem Heimatgewässer verschollen.

Aktuell befinden sich die fischereilichen Erträge aus dem Fang von Großmaränen aus dem Schaalsee auf einem historischem Tiefststand. Die Ursachen sind weitgehend unklar.
Noch bis etwa 2001 erfolgten regelmäßig Besatzmaßnahmen mit Großen Maränen sowohl in Mecklenburg-Vorpommern bzw. in der DDR als auch in Schleswig-Holstein. Möglicherweise können mit der Bewirtschaftung der ursprünglichen Schaalseemaräne aufgrund ihrer evolutiven Anpassung an das Gewässer bessere und nachhaltige fischereiliche Erträge erzielt werden.

Seit Mitte des 19. Jh. erfolgten im Schaalsee Besatzmaßnahmen mit Coregoniden unterschiedlichster Herkunft. In deren Zuge wurden immer wieder allochthone Coregoniden in den See eingebracht, die mutmaßlich zu einer Beeinträchtigung und ggf. Verdrängung der ursprünglichen Schaalseemaräne geführt haben. Der aktuelle „best of“ Ansatz des Projektes sieht eine Auswertung der besten verfügbaren Daten und die Nutzung des besten verfügbaren Ausgangsmaterials für die Wiedereinbürgerung vor.

Ein stabiler reproduktiver Bestand der nach aktueller Datenlage möglichen Ursprungsart lebt im Drewitzer See. Der Großmaränenbestand des Alt Schweriner Sees erscheint geeignet für ein Wiedereinbürgerungsvorhaben und ist zugleich nach aktuellem Wissensstand hinsichtlich der genetischen Eignung ohne Alternative.(...)



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Aussetzen der ersten Brütlinge Juni 2015 MBrut2.jpg

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copyright der vorstehenden Bilder: Biosphärenreservat Schaalsee

Erbrütungsanlage in Grambek Dez.2015 MBrut6.jpg